Neue Automotive-Halle

Heizelement Harnstofftank

Produktionslinie Tankheizer

Hohe Qualitätsanforderungen und angenehmes Arbeitsklima

 

Steigende Stückzahlen, höhere Effizienzansprüche und steigende Qualitätsanforderungen haben zu dem Entschluss geführt, eine Halle für den Automotive-Bereich zu bauen. Die bei Eichenauer gefertigten Heizelemente für die Automobilindustrie im Bereich Abgasnachbehandlung, Kraftstofferwärmung und Thermomanagement haben vor allem die Aufgabe, technische Zuverlässigkeit bei Kälte zu erzielen. Die Entwicklung beschäftigt sich jedoch bereits mit neuen Produkten für unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten.

 

Mit den neuen Produktionslinien wird Eichenauer den enorm hohen Qualitätsanforderungen gerecht, die in der Automobilindustrie herrschen. Berücksichtigt hat der Spezialist für Heizsysteme dabei vor allem die Aspekte der technischen Bauteilsauberkeit, konstante Raumtemperatur und eine saubere Umgebung für die Mitarbeiter. Hierfür wurde eine intelligente Klimatechnik installiert, die eine gleichmäßige Temperatur im Arbeits- und Maschinenbereich gewährleistet.

 

Die gewünschte Klimatisierung wird dabei durch Luftverdrängung erreicht, was störende Luftströmungen ausschließt. Das schlägt sich nicht nur in einer besseren Produktqualität nieder, sondern hilft in klimatischer Hinsicht zugleich auch den Mitarbeitern am Arbeitsplatz. Um einen optimalen Materialfluss zu gewährleisten, hat Eichenauer seine Logistik auf Kanban umgestellt. Kurze Wege und stets der aktuelle Stand der Technik stellen Top-Qualität sicher.

 

„Begonnen haben wir Anfang 2009 mit dem Umbau“, sagt Klaus Zwipf, Produktionsleiter bei Eichenauer in Hatzenbühl. „Im Vordergrund unserer Planungen standen natürlich die gestiegenen Stückzahlen. Von Anfang an haben wir jedoch den Umbau der Halle immer auch unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz betrieben: beispielsweise mit Isolierungen und Doppelverglasung nach neuesten Erkenntnissen.

 

-         Synergien nutzen-

Eine logische Weiterentwicklung der Effizienzanforderungen war die Realisierung einer flexiblen Produktionslinie. Eine vollautomatische Montagelinie für zwei unterschiedliche Produkte, wobei jedes Produkt einem anderen Kunden zugeordnet wird. Das Zusammenwirken beider Produkte auf einer Linie und dem daraus resultierenden gemeinsamen Nutzen war das Ziel der Prozessentwicklung. Hierbei war natürlich Kosteneinsparung das Zauberwort – im Besonderen hinsichtlich der Investitionssplittung – Verteilung dieser Beträge auf beide Projekte/Produkte. Eine Aufstockung dieser Linie um ein weiteres Produkt wurde im Anfangs Konzept schon berücksichtigt und ist daher zu einem deutlich geringeren Invest umsetzbar als der Bau einer eigenständigen Linie.

 

Die hohe Ausbringung, die Lohnkosten, und die Komplexität der Produkte führten zu dem gewählten, hohen Automatisierungsgrad. Die Linie ist ein automatisiertes Produktionssystem, in dem mehrere Bearbeitungsstationen durch Materialflusssysteme nach dem Linienprinzip verbunden sind, dadurch ist u.a. ein hoher Durchsatz zu erreichen. Zum Ausgleich von Taktunterschieden, Rüstzeiten oder kurzfristigen Störungen an Einzelkomponenten sind Pufferstrecken integriert. Bei einer Einzelverwendung dieser Module können Mindermengen und auch Varianten produziert werden.

Die Kosten für das Umrüsten von einem zum anderen Produkt werden durch Platzeinsparungen und durch effiziente Personalauslastung überwogen.


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